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Name:
Peter (petersellhorst@grafik-galerie.net)
Datum:Fr 09 Mär 2007 13:04:58 CET
Betreff:Landkarten - Weltbilder - Bilderwelten
 

Wenn man sich fragt, warum Karten - besonders historische - auf viele Menschen eine besondere Faszination ausüben, stößt man auf eine große Bandbreite an Antworten, die von den epochemachenden politischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen unserer Zeit bis hin zu den geheimnisvollen Schatzsuchergeschichten unserer Kindheit reichen.
Landkarten dokumentieren den Wandel der Weltbilder, die Entdeckung der Welt, die Verteilung der Macht. Sie zeigen Handelswege, Landschaften, Grenzen und Möglichkeiten. Man benutzt diese Bilder, um seinen eigenen Standort, seine Ziele und Wege zu bestimmen.
Die ältesten bekannten Landkarten fand man 1963 in Catal Hyük in der Nähe von Ankara in der Türkei. Sie wurden dort etwa im Jahre 6200 v. Chr. an eine Felswand gemalt und zeigen die Straßen und Häuser eines Dorfes.
Die neusten Landkarten werden mit Hilfe von Satelliten erstellt und können auch die Straßen und Häuser eines Dorfes zeigen.

Im 15. Jahrhundert übersetzten die Gelehrten das über 1300 Jahre alte Buch "Geographia" des Ptolemäus aus dem Arabischen und Griechischen ins Latein. Ptolemäus hatte darin genaue Anleitungen zum Kartenzeichnen geschrieben und die geographischen Angaben von tausenden damals bekannten Orten gesammelt. Er tat das, weil es leichter war einen Text genau abzuschreiben, als eine Karte genau abzumalen.
Etwa zur gleichen Zeit entwickelten sich neue Druckverfahren, mit denen man immer leichter große Mengen exakter Kopien herstellen konnte. So druckte man die ersten Landkarten in Europa nach uralten Angaben aus den Büchern des Ptolemäus.
Als die großen Entdecker sich aufmachten auf die Suche nach neuen Handelswegen und dem Rand der Welt wurden außerdem möglichst genaue Karten immer wichtiger und wertvoller. Es entstanden viele Werkstätten in denen Geographen, Kupferstecher, Zeichner und Verleger sich bemühten, die gewaltige Nachfrage zu bedienen.
Gute Karten waren so wertvoll, das mache Handelsgesellschaften die Kartenkisten ihrer Flotte mit Blei beschweren ließen, damit sie bei einer Havarie nicht in die Hände der Konkurrenz gerieten.
Die Phantasie, das Dogma der Kirche, die Mythologie traten in diesen neuen Bildern zugunsten der "Nützlichkeit" immer mehr in den Hintergrund.
Zunächst in Italien, dann in Deutschland und mit den Entdeckungen der Seefahrer in deren Heimatländern, den Niederlanden, England, Frankreich und Spanien entstanden die ersten Zentren "moderner" Kartografie.

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Name:
Peter (petersellhorst@grafik-galerie.net)
Datum:Mi 21 Feb 2007 12:36:53 CET
Betreff:Willkommen im Grafik-Galerie Sammlerforum
 

Liebe Grafikfreunde und Grafikfreundinnen,

an dieser Stelle wollen wir ein Forum für alle Fragen rund um das Thema "Alte und Dekorative Grafik" bieten.

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viele Grüße

Peter

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